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  • Familientherapie

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  • Selbstwert

  • Neu als Führungskraft

  • Depression

  • Paartherapie

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Therapie im Alter

Es ist an der Zeit, die Stigmatisierung zu durchbrechen und offen darüber zu reden, wie wichtig psychische Gesundheit in jeder Lebensphase ist.

 

Mit zunehmendem Alter stehen wir vor vielen Herausforderungen:

·       Verlust von geliebten Menschen

·       körperliche Veränderungen

·       Ruhestand

·       Identitätsfragen

·       Einsamkeit

·       etc.

 

All das kann unsere Psyche stark belasten. Doch es ist völlig in Ordnung und sogar ratsam, in solchen Situationen Hilfe anzunehmen.

 

Es gibt viele Beispiele dafür, wie Therapie im Alter Menschen helfen kann, ihre Lebensqualität zu verbessern. Viele ältere Menschen profitieren von therapeutischer Unterstützung, indem sie neue Wege finden, mit den Herausforderungen des Alters umzugehen. Diese Erfahrungen zeigen, wie wertvoll es ist, sich Hilfe zu holen, um ein erfülltes Leben zu führen.

 

Therapie im Alter kann Erstaunliches bewirken: Sie verbessert

·       die Lebensqualität

·       vermittelt neue Bewältigungsstrategien

·       stärkt das Selbstwertgefühl

·       hilft dabei, soziale Verbindungen aufzubauen oder zu festigen

·       etc.

 

Es ist ein Weg, um mit den Veränderungen und Belastungen des Alters besser umgehen zu können.

 

Mein Appell an euch ist es, gemeinsam daran zu arbeiten, das Thema Therapie im Alter zu normalisieren. Sprecht mit euren Eltern, Großeltern oder älteren Freunden darüber. Zeigt ihnen, dass es Stärke beweist, sich Hilfe zu holen. Es ist wichtig zu verstehen, dass es nie zu spät ist, an sich selbst zu arbeiten und nach Glück und Zufriedenheit zu streben. Als Psychotherapeutin stehe ich euch und euren Angehörigen gerne zur Verfügung, um diesen wichtigen Schritt zu unterstützen und gemeinsam einen Weg zu mehr Lebensqualität im Alter zu finden.

Fink Nina, BA MSc

Systemische Therapie, Supervision & Mediation

www.ninafink.com

office@ninafink.com

Einzelsupervision

EINZELSUPERVISION ist ein professioneller Beratungsprozess, bei dem eine Person individuell von einem erfahrenen Supervisor begleitet wird.

 

Dieser Prozess zielt darauf ab,

·      die berufliche Praxis zu reflektieren,

·      Kompetenzen zu erweitern und

·      persönliches Wachstum zu fördern.

 

Die Einzelsupervision bietet zahlreiche Vorteile für Ihre professionelle Entwicklung.

 

Sie ermöglicht

·      eine tiefgehende Analyse Ihrer Arbeitssituationen,

·      hilft bei der Optimierung Ihrer Methoden und

·      unterstützt dabei, neue Perspektiven auf Herausforderungen zu gewinnen.

 

Durch regelmäßige Sitzungen kann die eigene Selbstwahrnehmung geschärft werden, was zu einer verbesserten Interaktion mit KollegInnen, Führungskräften und KooperationspartnerInnen führt.

 

Ein wesentlicher Aspekt der Einzelsupervision ist das Stressmanagement. In der schnelllebigen Welt ist die Fähigkeit, Stress effektiv zu bewältigen, von unschätzbarem Wert. Die Supervision bietet Ihnen Werkzeuge und Strategien, um eine gesunde Work-Life-Balance zu erreichen und Burnout vorzubeugen.

 

Für Menschen, die Herausforderungen und Krisen im Beruf erleben, ihr eigenes Team aufbauen oder neu in ihrer Rolle sind kann Einzelsupervision besonders wertvoll sein. Sie unterstützt bei der Entwicklung von Kompetenzen, dem Umgang mit Konflikten und der effektiven Kommunikation innerhalb des professionellen Netzwerks.

 

Die Einzelsupervision kann auch dabei helfen, ethische Fragen und eigene Arbeitsweisen zu reflektieren, die in der Berufswelt häufig auftreten. Sie bietet einen geschützten Raum, um über die Auswirkungen der eigenen Arbeit nachzudenken und sicherzustellen, dass eigene Werte und Handlungen im Einklang stehen.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Einzelsupervision ein wertvolles Instrument für die professionelle und persönliche Entwicklung sein kann. Sie fördert die Fähigkeit zur Selbstreflexion, verbessert die beruflichen Kompetenzen und unterstützt dabei, langfristig erfolgreich und zufrieden im Beruf zu sein.

 

In einer (Arbeits-)Welt, die sich ständig weiterentwickelt, kann Einzelsupervision den entscheidenden Vorteil verschaffen, um relevant, authentisch und sich selbst treu zu bleiben.

Fink Nina, BA MSc

Systemische Therapie, Supervision & Mediation

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Familientherapie

FAMILIENTHERAPIE ist ein faszinierendes und wichtiges Thema, das das Potenzial hat, Beziehungen zu transformieren und Familien zu stärken. Lasst uns einen genaueren Blick darauf werfen, wie dieser therapeutische Ansatz Familien unterstützen und positive Veränderungen bewirken kann.

Vielleicht habt ihr schon mal davon gehört oder sogar darüber nachgedacht eine Familientherapie in Anspruch zu nehmen. Lasst uns gemeinsam erkunden, warum Familientherapie so wertvoll sein kann und in welchen Situationen sie besonders hilfreich ist.

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören

·       eine verbesserte Kommunikation

·       stärkere Bindungen zwischen den Familienmitgliedern

·       bessere Konfliktlösung

·       individuelle Entwicklung

·       Stressabbau

 

Durch die Therapie lernt man, einander wirklich zuzuhören, Gefühle klar auszudrücken und tiefere, vertrauensvollere Beziehungen zueinander aufzubauen. Familienmitglieder entdecken neue Wege, Probleme gemeinsam anzugehen und zu lösen, während jeder einzelne die Chance hat, persönlich zu wachsen.

All das trägt dazu bei, Spannungen zu reduzieren und eine entspanntere Atmosphäre zuhause zu schaffen.

Es gibt viele Gründe, warum Familien sich für eine Therapie entscheiden. Häufige Anlässe sind anhaltende Streitigkeiten und zerrüttete Familienbeziehungen, aber auch große Veränderungen wie Umzüge oder Jobwechsel, der Verlust eines geliebten Menschen, anhaltende Konflikte zwischen Familienmitgliedern, Trennung oder Scheidung der Eltern, Suchtprobleme oder psychische Erkrankungen eines Familienmitglieds. Jedoch auch Herausforderungen wie berufliche Belastungen, innerfamiliäre oder Generationenkonflikte, Unausgesprochenes und traumatische Erfahrungen. All diese Situationen können Familien aus der Bahn werfen und professionelle Hilfe nötig machen.

Denkt daran: Eine Familientherapie in Anspruch zu nehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke und dem Willen, etwas zu verändern und zu verbessern!

Fink Nina, BA MSc

Systemische Therapie, Supervision & Mediation

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Psychotherapie für Jugendliche

JUGENDLICHE stehen heute vor zahlreichen Herausforderungen, die ihre psychische Gesundheit belasten können. PSYCHOTHERAPIE bietet hier eine wertvolle Unterstützung und kann in vielen Fällen entscheidend dazu beitragen, dass junge Menschen besser mit ihren Problemen umgehen können.

 

Wann sollten Jugendliche eine Psychotherapie in Betracht ziehen?

Eltern sollten psychotherapeutische Hilfe für ihre Kinder suchen, wenn auffällige Verhaltensänderungen auftreten, die plötzlich und ohne erkennbaren Grund geschehen. Dazu gehören zum Beispiel

  ·            ein deutlicher Rückzug

·            drastische Veränderungen in den schulischen Leistungen

·            anhaltende Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit

 

Solche Symptome können Anzeichen für ernstere psychische Probleme sein, die eine professionelle Behandlung erfordern.

 

Wichtig ist auch, dass Eltern aufgeschlossen reagieren, wenn Jugendliche selbst den Wunsch nach Psychotherapie äußern. Dies zeigt oft, dass sie sich ihrer eigenen Bedürfnisse bewusst sind und Unterstützung suchen.

 

Darüber hinaus stellen Lebensumbrüche wie

  ·            ein Schulwechsel

·            der Wechsel der Lehrstelle

·            Scheidung oder Trennung der Eltern

 aber auch

  ·            die erste Liebe

·            Krankheit oder Verlust

·            Substanzenmissbrauch

·            soziale Ängste

·            Identitätsfindung

·            Sexualität

·            Mobbing

·            körperliche Veränderungen

·            social Media

·            Abgrenzung vom Elternhaus

·            das Erwachsen werden

·            etc.

 Situationen dar, in denen eine psychotherapeutische Begleitung hilfreich sein kann.

 

Psychotherapie bietet Jugendlichen eine wertvolle Gelegenheit, sich selbst besser zu verstehen und ein erfüllteres Leben zu gestalten. Indem sie frühzeitig Unterstützung in Anspruch nehmen, können sie verhindern, dass sich psychische Probleme verfestigen und bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.

 

 

Fink Nina, BA MSc

Systemische Therapie, Supervision & Mediation

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Selbstwert

Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft: den SELBSTWERT.

Als jemand, der sich intensiv mit persönlicher Entwicklung und psychischer Gesundheit beschäftigt, weiß ich, wie entscheidend ein gesunder Selbstwert für unser Wohlbefinden ist.

Unser Selbstwert ist wie ein innerer Kompass, der unsere Wahrnehmung von uns selbst und unseren Platz in der Welt bestimmt. Er beeinflusst, wie wir uns präsentieren, welche Beziehungen wir eingehen und welche Ziele wir uns setzen. Doch oft kann dieser innere Kompass durch negative Erfahrungen oder unrealistische Vergleiche mit anderen gestört werden.

Um unseren Selbstwert zu stärken, ist es wichtig, dass wir lernen, uns selbst mit Mitgefühl und Akzeptanz zu begegnen. Eine effektive Methode ist die tägliche Praxis der Selbstreflexion, bei der wir uns bewusst auf unsere positiven Eigenschaften und Errungenschaften konzentrieren. Es geht darum, eine Balance zu finden zwischen Selbstverbesserung und Selbstakzeptanz.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umgang mit negativen Gedanken. Statt sie zu unterdrücken, können wir lernen, sie zu hinterfragen und in eine konstruktivere Richtung zu lenken. Achtsamkeitsübungen können dabei helfen, im gegenwärtigen Moment zu bleiben und nicht in negative Gedankenspiralen zu geraten.

Authentizität spielt ebenfalls eine große Rolle. In einer Welt, die oft von perfekten Fassaden dominiert wird, ist es befreiend und stärkend, zu unseren wahren Gefühlen und Erfahrungen zu stehen. Dies fördert nicht nur unseren eigenen Selbstwert, sondern inspiriert auch andere, authentisch zu sein.

Vergessen wir nicht, dass Selbstwert eine lebenslange Reise ist. Es ist normal, Höhen und Tiefen zu erleben. Der Schlüssel liegt darin, geduldig und mitfühlend mit uns selbst zu sein und kontinuierlich an unserem Selbstbild zu arbeiten.

Denkt immer daran: Ihr seid wertvoll und einzigartig, genau so wie ihr seid. Lasst uns gemeinsam an einem positiven Selbstbild arbeiten und uns gegenseitig dabei unterstützen.

Fink Nina, BA MSc

Systemische Psychotherapie, Supervision und Mediation

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Neu als Führungskraft

Die Übernahme einer FÜHRUNGSPOSITION, insbesondere der ersten, bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich.

Neue Führungskräfte sehen sich oft mit einer Diskrepanz zw. ihren Vorstellungen und der Realität konfrontiert. Häufige Schwierigkeiten umfassen den Umgang mit Versagensängsten und erhöhtem Erwartungsdruck, den Wechsel von Fach- zu Führungsaufgaben, sowie die Bewältigung einer höheren Arbeitsbelastung.

Viele neue Führungskräfte erleben Gefühle der Einsamkeit, da sich die Beziehungen zu Kolleg*innen und Vorgesetzten verändern. Es kann zu Neid und Missgunst kommen, besonders wenn man innerhalb des Unternehmens aufgestiegen ist. Zudem müssen sie lernen, sich auf Augenhöhe mit höherrangigen Personen zu bewegen, was anfangs das Selbstbewusstsein herausfordern kann.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, einen eigenen Führungsstil zu entwickeln und gleichzeitig die Balance zw. Autorität und Teamgeist zu finden. Neue Führungskräfte müssen lernen, klare Entscheidungen zu treffen, effektiv zu kommunizieren und Feedback zu geben, während sie gleichzeitig das Teamklima fördern.

In der Supervision können diese Herausforderungen gezielt besprochen und reflektiert werden. Supervisor*innen können dabei helfen, die neue berufliche Rolle zu klären und Übergänge zu erleichtern. Gemeinsam können Strategien entwickelt werden, um mit erhöhten Druck und neuen Erwartungen umzugehen.

Die Supervision bietet auch Raum, den eigenen Führungsstil zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag können besprochen und alternative Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Supervision kann dabei unterstützen, die eigenen Stärken zu erkennen und gezielt einzusetzen.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch ist die Förderung der Selbstreflexion. Neue Führungskräfte können lernen, ihre eigenen Reaktionen und Verhaltensweisen besser zu verstehen und bei Bedarf anzupassen. Dies kann helfen, authentischer und selbstsicherer in der neuen Rolle aufzutreten.

Zudem kann in der Supervision an der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten gearbeitet werden. Dies umfasst sowohl die Kommunikation mit dem Team als auch mit Vorgesetzten und anderen Führungskräften. Techniken zur Gesprächsführung, Konfliktlösung und Mitarbeitermotivation können erlernt und geübt werden.

Schließlich bietet die Supervision einen geschützten Raum, um über Unsicherheiten und Ängste zu sprechen, die mit der neuen Position einhergehen. Supervisor*innen können dabei helfen, diese Gefühle zu normalisieren und konstruktiv damit umzugehen. Durch die regelmäßige Reflexion und Bearbeitung dieser Themen in der Supervision können neue Führungskräfte ihre Kompetenzen stetig erweitern und in ihre Rolle hineinwachsen. Dies fördert nicht nur ihre persönliche Entwicklung, sondern trägt auch zu einer effektiveren Führung und einem positiven Arbeitsklima im Team bei.

Fink Nina, BA MSc

Systemische Therapie, Supervision und Mediation

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Depression

Im heutigen Beitrag möchte ich meine Erfahrung in der Behandlung von DEPRESSION einbringen und dadurch auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen. Mir ist es ebenso ein Anliegen, sowohl über wirksame Behandlungsmethoden als auch über Verhaltensweisen zu informieren, die den Genesungsprozess behindern können.

Die Symptome der Depression reichen von anhaltender Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit über Schlafstörungen und Appetitlosigkeit bis hin zu körperlichen Beschwerden und Suizidgedanken. Depression ist ein weit verbreitetes und oft unterschätztes psychisches Phänomen, das das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann.

An dieser Stelle möchte ich besonders betonen, dass Depression behandelbar ist. Mit der richtigen Therapie und Unterstützung kannst du eine deutliche Verbesserung deiner Lebensqualität erfahren.

Ein wichtiger Aspekt der Therapie ist es, dir zu helfen, deine Gedankenmuster zu erkennen und zu verändern. Oft sind es negative Überzeugungen und verzerrte Wahrnehmungen, die die Depression aufrechterhalten. Durch gezielte Interventionen lernst du, diese Muster zu durchbrechen und positivere Perspektiven zu entwickeln. Gleichzeitig gibt es Verhaltensweisen, die den Genesungsprozess behindern können und die es zu vermeiden gilt. Dazu gehört vor allem der soziale Rückzug, der die Isolation verstärkt und die Symptome verschlimmern kann. Auch Selbstmedikation durch Alkohol oder andere Substanzen ist kontraproduktiv und kann die depressive Verstimmung langfristig verstärken. Ein häufiger Irrtum ist auch der vorzeitige Abbruch der Therapie, sobald sich erste Verbesserungen zeigen. Die Erhaltungstherapie ist entscheidend für eine langfristige Stabilisierung. Zudem solltest du darauf achten, dich nicht zu überfordern. Kleine, realistische Ziele sind oft effektiver als zu hohe Erwartungen, die zu Frustration und Rückschlägen führen können.

Ich möchte dich ermutigen, wenn du dich mit depressiven Symptomen konfrontiert siehst: Scheue dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Depression ist keine Schwäche, sondern ein Zustand, der behandelt werden kann und sollte. Je früher du dir Unterstützung holst, desto besser sind deine Chancen auf eine schnelle und nachhaltige Genesung. Auch an Angehörige und FreundInnen von Betroffenen appelliere ich: Seid aufmerksam und unterstützend. Oft ist es für Menschen mit Depression schwierig, den ersten Schritt zu tun. Eure Ermutigung und euer Verständnis können den entscheidenden Unterschied machen.

Depression ist ein ernstzunehmender Zustand, aber er ist überwindbar. Mit der richtigen Hilfe, Unterstützung und dem Vermeiden kontraproduktiver Verhaltensweisen ist der Weg zurück zu einem erfüllten Leben möglich.

Lass uns gemeinsam daran arbeiten, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen und die Stigmatisierung zu überwinden. Regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung und der Aufbau eines unterstützenden sozialen Umfelds können zusätzlich zur professionellen Behandlung, wie beispielsweise einer Psychotherapie, deinen Heilungsprozess positiv beeinflussen.

Gemeinsam können wir den Weg aus der Depression finden.

Nina Fink, BA MSc

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Paartherapie

Im heutigen Beitrag geht es um das Thema PAARTHERAPIE.

Es ist ein Thema, das oft tabuisiert wird, aber es kann eine unglaublich wertvolle Ressource für Paare sein, die Herausforderungen in ihrer Beziehung bewältigen möchten.

Beziehungen sind komplex, und manchmal brauchst du etwas Unterstützung, um sie zu pflegen und zu stärken. Heute möchte ich über Paartherapie sprechen – ein Thema, das oft mit Vorurteilen behaftet ist, aber eine wertvolle Ressource für viele Paare darstellen kann.

Vielleicht fragst du dich: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Paartherapie? Fachleute sind sich einig: Je früher, desto besser. Warte nicht, bis kleine Probleme zu großen Krisen heranwachsen. Eine frühzeitige Intervention kann dir helfen, eingefahrene Muster zu durchbrechen und deine Partnerschaft zu festigen.

Es gibt verschiedene Anzeichen, die auf den Bedarf einer Paartherapie hindeuten können. Eskalieren deine Auseinandersetzungen regelmäßig? Fühlst du dich in deiner Beziehung unglücklich oder missverstanden? Hast du das Gefühl, dass du und dein Partner aneinander vorbeireden? Dies sind Warnsignale, die du ernst nehmen solltest.

Auch spezifische Lebenssituationen können eine Paartherapie sinnvoll machen. Dazu gehören bedeutende Veränderungen wie die Geburt eines Kindes, der Eintritt in den Ruhestand, berufliche oder gesundheitliche Herausforderungen. Ebenso können Vertrauensverlust, schwindende Intimität oder unterschiedliche Zukunftsvorstellungen Gründe sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In einer Paartherapie geht es darum, die Kommunikation zu verbessern, gegenseitiges Verständnis zu fördern und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Sie bietet einen sicheren Raum, um Konflikte zu bearbeiten, emotionale Wunden zu heilen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Selbst wenn eine Trennung im Raum steht, kann eine Therapie dir helfen, diese Entscheidung bewusst und respektvoll zu treffen.

Wichtig ist: Paartherapie ist nicht nur für Beziehungen in der Krise gedacht. Auch stabile Partnerschaften können von ihr profitieren, um kleinere Unstimmigkeiten frühzeitig anzugehen und die Beziehungsqualität weiter zu verbessern.

Es erfordert Mut, sich Hilfe zu suchen. Doch dieser Schritt kann deine Beziehung auf eine neue Ebene heben. 

Nina Fink, BA MSc

Systemische Therapie, Supervision und Mediation

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Burnout

Heute möchte ich ein wichtiges Thema ansprechen, das viele Menschen betrifft: Burnout

Es ist ein Thema, das in unserer leistungsorientierten Gesellschaft immer relevanter wird und über das wir offen sprechen sollten.

Viele Menschen jonglieren täglich zwischen Karriere, Familie und persönlichen Verpflichtungen, wobei die Selbstfürsorge oft zu kurz kommt.

Burnout entwickelt sich oft durch eine Kombination verschiedener Faktoren:

·      Anhaltende Überbelastung: Viele Menschen arbeiten über lange Zeiträume hinweg deutlich über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus. Dies kann zu einer chronischen Erschöpfung führen. Burnout ist mehr als nur vorübergehender Stress. Es handelt sich um einen Zustand tiefgreifender Erschöpfung, der die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann.

·       Mangelnde Erholung: Häufig wird die Wichtigkeit von Pausen und Ausgleich unterschätzt. Regelmäßige Erholungsphasen sind jedoch essentiell für die psychische und physische Gesundheit.

·       Perfektionismus: Ein übersteigerter Anspruch an die eigene Leistung kann enormen Druck erzeugen. Das ständige Streben nach Perfektion in allen Bereichen ist auf Dauer nicht durchhaltbar.

·       Fehlende Anerkennung: Wenn die eigenen Anstrengungen und Leistungen nicht gewürdigt werden, kann dies sehr demotivierend wirken. Mangelnde Wertschätzung im beruflichen Umfeld ist ein häufiger Faktor bei der Entstehung von Burnout.

Diese Aspekte können in Kombination dazu führen, dass Menschen sich ausgebrannt und erschöpft fühlen. Es ist wichtig, frühzeitig auf Warnsignale zu achten und bei Bedarf gegenzusteuern.

Basierend auf Studien und ExpertInnenenempfehlungen gibt es einige Strategien zur Burnout-Prävention:

Grenzen setzen: Es ist entscheidend, in bestimmten Situationen "Nein" zu sagen.
Regelmäßige Auszeiten einplanen: Nehmt euch bewusst Zeit für Erholung im Alltag.
Aktiv bleiben: Körperliche Bewegung kann helfen, Stress abzubauen.
Professionelle Unterstützung suchen: Bei anhaltenden Symptomen sollte man nicht zögern, Hilfe von ÄrztInnen oder PsychotherapeutInnen in Anspruch zu nehmen.

Denkt daran: Selbstfürsorge ist keine Schwäche, sondern eine Notwendigkeit für ein gesundes und erfülltes Leben. Es ist wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich nicht unter Druck zu setzen, alles perfekt machen zu müssen.

Passt auf euch auf und bleibt gesund.

Nina Fink, BA MSc
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